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Liebe Macher von Spiegel-, Zeit, Die Welt-online

Warum berichten Sie sehr schnell negativ über den Berufsstand Heilpraktiker und relativiert nicht klar und deutlich, wenn Sie etwas falsch dargestellt haben?

Wir Heilpraktiker helfen Menschen, werden davon nicht reich (so wie manch Arzt).

Wir hören zu,sind empathisch, nehmen uns Zeit für kranke Menschen, zahlen Steuern und arbeiten für unser Geld, machen Weiterbildung in unserer Freizeit etc.

Wir sind weder kriminelle Betrüger, Diebe noch Schmarotzer der Gesellschaft.

Wir Heilpraktiker haben ein Gewissen, wollen weder unseren Patientinnen noch unserem Berufsstand durch schlechtes Benehmen vorsätzlichen Schaden zu fügen.

Lasst uns doch einfach in Ruhe, wenn ihr schon nicht in der Lage seid, zu recherchieren und unvoreingenommen über uns zu berichten.

Warum dieser Appell?

Vor 2 Jahren ging empörte  Berichterstattung über ein Heilpraktiker-Seminar in Handelsloh durch die Presse. Angeblich haben 27 Heilpraktiker während eines Seminars Drogen genommen und es kam zu lebensgefährlichen Atembeschwerden und Halluzinationen.

Da ich selbst Heilpraktikerin bin, war ich ziemlich betroffen und fand dieses Verhalten völlig unakzeptable. Der Vorfall hat  dem Ruf der Heilpraktiker geschadet. Jetzt stellt sicher heraus, den von Spiegel-online, Zeit, Welt und anderen Medien geschilderten Massenrausch von HEILPRAKTERINNEN gab es nicht. Aber die Masse der Medien ist unfair genug, dieses Gerücht NICHT zur korrigieren und belassen es dabei dem Heilpraktiker-Berufsstand in einem falschen Licht stehen zu lassen anstatt die Regeln guten Journalismus zu wahren, die da wären: wahrheitsgemäße Berichterstattung, Neutralität, gut recherchieren…..

Fake-News gegen Heilpraktiker

Jetzt – 2 Jahre später – steht der Verantwortlichen vor Gericht und hat auch angegeben: es hatten kein Heilpraktiker teilgenommen, es waren Ärzte, Psychologen/Psychotherapeuten, Friseure und Erzieher anwesend. Die Ehefrau des Seminarleiters war dem Bericht zu Folge die einzige Heilpraktikerin. Festzustellen ist, der Angeklagte ist ehrlicher als die berichterstattende Journalisten.

Ausnahme: Der NDR hat in der Berichterstattung diese  Wende direkt benannt und mit Wort und Schrift nochmal daruf hingewiesen, dass es kein Heilpraktikertreffen war:

“ ….Er selbst und seine Frau hätten die Substanz unwissentlich eingenommen – wahrscheinlich beim Trinken, so der 52-Jährige. Außerdem betonte der Psychologe, dass es sich nicht um ein Treffen von Heilpraktikern gehandelt habe. Stattdessen seien ganz unterschiedliche Teilnehmer dabei gewesen, darunter auch Ärzte und Psychologen, Friseure und Erzieher.“

Online kann das hier  nachgelesen werden.

Renommierte Medien verbreiteten selbst als längst fest stand, dass keine Heilpraktiker dabei waren diese falsche Meldung weiter. Als Beispiele seien hier  Zeit-online oder  Spiegel-online genannt.

Der Heilpraktikerverband hat online natürlich auch dazuStellung genommen und online  diese Falschmeldung kritisiert.

Die Heilpraktikerverbände haben jetzt eine Webseite erstellt, auf der Interessierte über die Fakten zum Heilpraktikerberuf viele Informationen finden. Mit der Seite soll die Debatte auf Fakten zurückgeführt werden.

 

Heilpraktiker-Fakten