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Labor

Laborbefunde sind sehr wichtig für die Therapieauswahl. Zusammen mit dem geschilderten Krankheitsverlauf, Symptomen, körperlichen Untersuchung gehören Laborbefunde zur Krankheitserhebung. Deshalb freue ich mich immer, wenn zur ersten Anamnese auch Laborbefunde aus den letzten Jahren mitgebracht werden. Für eine gute individuelle Beurteilung ist es  wichtig für mich, möglichst mehrere Untersuchungsergebnis. Ein einmaliger Ausreißer gibt noch keine Auskunft über die Gesamtkonstitution eines Menschen.

Viele Laborwerte haben eine ziemlich große Spannbreite. Deshalb sagt ein einzelner Wert nicht viel aus. Das lässt sich am Beispiel der weißen Blutkörperchen erklären:

Der Normbereich liegt bei 4000-10000/μl.

Hat eine Person aber normalerweise eher einen niedrigen Leukozytenwert, z.B. 4200 – 4500/μl dann kann es ein Alarmsignal sein, wenn der Wert jetzt bei 9000/μl liegt. Obwohl die 9000/μl noch im „Normbereich“ sind.

Liegen keine Laborwerte vor, dann kann ich diese selbstverständlich über meine Praxis einholen. Ich arbeite mit mehreren Laboren zusammen.

Blutuntersuchung

  • Stoffwechsel/Leber

Leberwerte
Cholesterine (HDL udn LDL) Triglyderide

  • Immunsystem

Bestimmen von Antikörpern (Immunstatus)

  • rotes Blutbild

differenzieren von Erythrozyten hinsichtlich
Größe, Anzahl, Form, Hämoglobin-Gehalt

  • weißes Blutbild

Verteilung der weißen Blutkörpchernen

  • Differenzialblutbild

Immunsituation während einer Infektion

  • bestimmen von Mineralien und Vitaminen

vor Aufbauinfusionen

 

Speicheluntersuchung

Hormone reagieren sehr schnell auf Stress. Deshalb bevorzuge ich zur Hormonbestimmung den Speicheltest. Blutuntersuchung sind mit einem für die meisten Menschen unangenehmen Piekser verbunden, was z. B. Cortisol ansteigen lässt. Dadurch kommt es zu verfälschten Werten.

Urinuntersuchung 

Parametern von insgesamt 10 Aussagen über Diabetes, Harnsäure,
Schwermetalle, Infektionen des Harnapperates usw.

Über den Urin ist ein Schnelltest auf Schwermetallbelastung in meiner Praxis möglich. Dieser Test ist zwar nicht so genau wie die Untersuchung des Blutest, als Indikator gibt er jedoch genügend Informationen, um die Anamnese abzurunden und gegebenfalls im Therapieplan zu berücksichtigen.

Stuhluntersuchung

  • Parasiten

sind oft Verursacher für Unterversorgung, Gewichtsverlust, Eiweißmangel

  • Darmflora

ist wichtig für die gesunde Verteilung von Darmbaktieren, die erforderlich sind
für eine physiologische Nutzung der Nahrung

  • Pankreaserkrankung

Test auf Elastase bei Pankreaserkrankung und beginnender Pankreasinsuffizienz

  • Entzündungen, Histamin

bei Reizdarm, M.Crohn, Zöliakie, Laktoseintolleranz