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Säure-Basen-Haushalt

Ein wichtiges Regulationssystem unseres Körpers ist der Säure-Basen-Haushalt. Normalerweise hält er das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge im erforderlichen PH-Bereich.  Der pH-Wert ist der Messwert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin,  Speichel usw. sehr unterschiedlich sein muss.

Was gehört zu einer Basen-Kur?

  • liegt ein Mangel an Mineralien vor, müssen diese dem Körper zugeführt werden, z. B. durch eine Aufbaukur
  • Ausscheidungsorgane, vor allem die Nieren, unterstützen und anregen
  • moderate Bewegung
  • Ernährung anpassen
  • ausreichend trinken
  • Sauna, Bäder

Warum „sauer“ krank macht

Ist der Körper oder ein Teil des Körpers„übersäuert“, werden körpereigene Programme versuchen, diesen Säureüberschuss zu neutralisieren, um ernsthaften Schädigungen zu verhindern. Die Säuren werden vor allem im Bindegewebe(dazu gehören Faszien) und zwischen den Gelenken abgelagert, weil dort die lebenswichtigen Funktionen am wenigsten beeinträchtigt werden. Dennoch beginnt eine Spirale von Ursache und Wirkung, die irgendwann nicht allein durch basische Ernährung durchbrochen werden kann und eine Basen-Kur erforderlich macht.  Wasser kann nicht mehr im notwendigen Maß gebunden werde, ist aber notwendig, um die Zellen mit Nahrung zu versorgen und „Stoffwechselabfälle“ der Zellen ab zu transportieren und auszuscheiden. Bekannte Symptome sind Schmerzen, Haarausfall oder es kommt zu Allergien, Hauterkrankungen, Herzrhythmusstörungen.

Nicht sauer genug?

Auch das passiert. Das bekannteste Beispiel ist die Magensäure, die unverzichtbar ist für die Verdauung. Die Magensäure ist auch wichtig für Vitamin B12-Versorgung des Körpers. Liegt ein Vitamin B12-Mangel vor, muss auch daran gedacht werden, denn unsere Nahrung ist normalerweise gut genug, dass eine ausreichende Versorgung mit B12 zu ermöglichen.

Auch eine Säure, bekannt durch fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut, ist die Milchsäure. Ohne Milchsäure-Bakterien können die Schleimhäute. Fehlen uns Milchsäure-Bakterien, dann kommt es Darmerkrankungen, die Mundschleimhaut ist anfällig, die Vaginalschleimhaut kann Krankheitskeime nicht mehr im ausreichenden Maß abwehren und es kommt zu Entzündungen.

Aus diesem Grunde ist davon abzuraten, unkontrolliert irgendwelche Basenpulver zu sich zu nehmen. BAsen-Kur

Diagnose

Meist wird ein Urintest mit Lakmus-Papier gemacht. Dieser gibt aber nur Aufschluss darüber, wie Säuren in diesem Augenblick ausgeschieden werden. Auf diese Weise ist aber eine genaue Diagnose unmöglich.

Besser ist dann schon, über 3 Tage oder länger bei jedem Wasserlassen den PH-Wert zu kontrollieren und zu dokumentieren. Wir müssen Säure ausscheiden. Es ist absoluter quatsch, dass saurer Urin auf eine Übersäuerung hinweist. Morgens und Abends muss der Urin sauer sein.

Besser ist der Speicheltest. Der ist aber etwas schwieriger, da wir die Mundhöhle so gut wie möglich reinigen müssen, um den wirklichen Wert des Speichels festzustellen.

Fazit: Genaue Werte des PH-Wertes in unserem Körper kann wohl nur der Pathologe feststellen.

Deshalb sind eine Anamnese (Erhebung von Beschwerden, Lebensgewohnheiten) und eine Blutuntersuchung auf Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor sehr wichtig. Die Mineralien sind entscheidend an der Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewicht beteiligt. Ein Mangel kann zur Störung des Säure-Basen-Gleichgewicht führen .

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