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SARS-CoronaDieses kleine Virus SARS-Corona „Corvid 19“ hat die Welt durcheinander gebracht. SARS ist schon länger bekannt, ebenso wie der Verlauf und die Gefährlichkeit der damit verbundenen Erkrankung (siehe unten). Gerade läuft eine hektische Suche nach einem Impfstoff.

Auch von Seiten der Politik gibt es die bestmögliche Unterstützung für eine schnelle und bezahlbare Entwicklung dieses Impfstoffes.

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Zum Glück sind die viele Krankheitsverläufe leicht. Aber wen es schwer getroffen hat, der leidet sehr. Schlimmstenfalls verstirbt die Person. Der Genesungsprozess ist manchmal sehr langwierig.

Ständig gibt es neue Erkenntnisse und ich werde in meiner Praxis mir immer wieder diese drei Fragen gestellt:

Warum sind die Verläufe so unterschiedlich?

Einige 100-jährige genesen, einige junge Menschen sterben. Was macht den Unterschied? Diese Frage ist leider noch nicht geklärt. Es gibt bis heute keine endgültige Antwort darauf.

Sicher ist aber, dass die Immunantwort eine Rolle spielt. Die biologischen Abwehrkräfte wehren die Viren ab. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns unseres natürlichen Abwehrsystems sehr bewusst sind.

Was passiert, wenn keine Impfung gefunden wird?

Die heutige Impfstoffforschung ist heute schon sehr weit und sehr effektiv. Sie blickt auf  mehr als 100 Jahre erfolgreiche Forschung zurück und weiß auch viel über mögliche Nebenwirkungen durch Impfstoffe.

Ich hoffe, dass es diesen Impfstoff schon bald geben und dieser wenig Nebenwirkungen haben wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass bei einem so neuen Impfstoff Nebenwirkungen auftreten können. Aber die heutige Wissenschaft kann auch dabei auf mehr als 100 Jahre Erfahrungen zurückgreifen, wie zum Beispiel die Entwicklung des Impfstoffes für Masern oder Gürtelrose.

Sollte keine Impfung gefunden werden, kann uns nur ein intaktes Immunsystem helfen. Oben geschrieben: wir sollten uns unserer Immunabwehr bewusst sein!

Wie soll es weitergehen, wenn wieder ein solches Virus auftaucht?

Diese Frage ist berechtigt. Ein wiederholter Shut-Down muss auf alle Fälle vermieden werden. Außer erheblichen wirtschaftlichen Folgen sind die Kontaktbeschränkungen nicht gut für die Seele. Soziale Kontakte einschränken, Angst vor anderen Menschen haben zu müssen, macht auch krank. Entsprechende Berichte von seelischen Beratungsdiensten liegen vor. Bei weiteren Shut-Downs ist um die seelische Gesundheit vieler Menschen zu fürchten. Gerade die Alten, die ja geschützt werden sollen, leiden oft an der Kontakteinschränkung zu ihren Angehörigen.

Ich bin davon überzeugt, dass die Mediziner und Wissenschaftler ihr Möglichstes tun, um erkrankten Menschen zu helfen und einen Weg aus der Covid-19 – Krise heraus zu finden – ob durch Impfungen oder Entwicklung eines neuen Medikamentes.

Ich als Heilpraktikerin sehe meine Aufgabe in Prävention. Wir haben ein Immunsystem, dass genau dafür da ist, uns vor Erreger zu schützen bzw. einen „Selbstheilungsprozess“ einzuleiten.

Ich halte es für sehr wichtig, unsere Immunsystem so aktiv wie möglich zu halten!

Ich berate Sie gerne!                     online Termin

Es wird immer vom neuartigen SARS-Erreger gesprochen. Das hat nach meinen Beobachtungen für Verwirrung und zusätzlicher Angst geführt. Dabei ist der SARS-Erregen schon lange bekannt, wie die meisten Viren mutierte er und wurde, da im Jahr 2019 aufgetreten, SARS-Corvid 19 genannt. Wir Heilpraktiker dürfen SARS nicht behandeln. In dem Lehrbuch, Auflage 2009,  sind alle wesentlichen Aussagen gut zusammengefasst:

Das Standardlehrbuch für Heilpraktiker:  „Naturheilpraxis Heute“, erschienen im Verlag Urban & Fischer im Jahr 2009 von Elvira Bierbach.  Frau Bierbach beschrieb schon in dieser Ausgabe, was auch jetzt von den Wissenschaftlern kommuniziert wird.

25.12.7 SARS

SARS: Das schwere akute Respirationssyndrom geht als atypische Lungenentzündung mit grippeähnlichen Symptomen einher und zählt seit 2004 zu den meldepflichtigen Krankheiten.

Achtung

Achtung

Verbote und Pflichten gemäß IfSG

  • Meldepflicht bei Verdacht, Erkrankung und Tod (§6 Abs. 1 Nr. 5 IfSG)
  • Behandlungsverbot für Heilpraktiker (§24 IfSG)

Vorkommen

Die Infektion trat als Epidemie Anfang 2003 in China auf, breitete sich dann bis Ende 2003 auf andere südostasiatischen Ländern aus und erreichte sogar Europa und Amerika. Auffallend bei der Infektion war der hohe Anteil der Erkrankten im medizinischen Bereich, was eine nosokomiale Infektion vermuten lässt. Auf dem Gipfel der Epidemie waren weltweit 8100 Personen erkrankt, von denen 775 verstarben. Bis Ende 2008 sind keine Krankheitsfälle in Deutschland gemeldet worden.

Erreger

SARS-Coronavirus

Übertragung

Tröpfcheninfektion über Aerosole, Klimaanlagen oder infektiöse Körpersekrete (Speichel, Auswurf, Tränen, Urin, Stuhl) auf kontaminierten Gegenständen.

Inkubationszeit:  2 -12 Tage.

Symptome:

Im Prodromalstadium treten schlechtes Allgemeinbefinden, Fiber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Im Organstadium entwickeln sich anfangs Halsschmerzen und ein trockener Reizhusten, im schlimmsten Fall gefolgt von einer schweren Atemnot, die bei 20 % der Erkrankten eine Intensivbehandlung erfordert. Bei 70 % der Patienten entwickelt sich ein schwerer Durchfall mit starken Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten. Beson-

ders betroffen von schweren Krankheitsverläufen sind ältere Menschen über 60 Jahre, die Letalität kann bei Ihnen bis 50% betragen.

Diagnose

Die Falldefinition der WHO unterscheidet zwischen Verdachtsfall und wahrscheinlichem Fall

  • Verdachtsfall: Patient mit hohem Fieber (> 38,5 • C; Husten oder Atembeschwerden, radiologischen zeichen von Lungeninfiltrationen oder Autopsiebefunden vereinbar mit Pneumonie und Atemnotsyndrom.

– Zutreffen von einer oder mehrerer Angaben 10 Tage vor Beginn der Symptome
– Enger Kontakt mit einem verdächtigen oder wahrscheinlichen Fall von SARS
– Aufenthalt in einem SARS-Befallsgebiet

  • Wahrscheinlicher Fall: Verdachtsfall mit nachgewiesener Pneumonie oder ARDs oder Tod an ätiologisch unklarer Pneumonie oder ARDs.

Erregernachweis (PCR, Virusisolierung)
AK-Nachweis (ELISA, IF) nach 28 Tagen
Lymphozytopenie, Thrombozytopenie, CRP↑, GOT↑, LDH↑

Differenzialdiagnose

Influenza, Atemwegsinfektion und Pneumonien anderer Ursache

Therapie

Symptomatische und intensiv-medizinische Behandlung, evtl. antivirale Therapie, Antibiotika bei bakteriellen Sekundärinfektionen.

Prophylaxse

Isolierung des Kranken und der Kontaktpersonen, strenge Hygienemaßnahmen in medizinischnen Bereichen. Infektions- und Personalschutzmaßnahmen wie Schutzbekleidung, Atemmasken und Desinfektionsmaßnahmen.