Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren der alternativen Medizin und wird zur Ausleitung eingesetzt. Diese uralte Heilmethode ist in der ganzen alten Welt seit Jahrtausenden bekannt.

Beispiel: Schröpfen bei Rückenschmerzen

Übersäuerung kann zu Rückenschmerzen führen. Mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, Stress begünstigen die Übersäuerung. Die Säure lagert sich gerne im Bindegewebe ab. Das begünstigt Rückenschmerzen. Zur Behandlung sind sowohl das Setzen von Schröpfköpfen als auch eine Schröpfkopfmassage entlastend und lindernd

Durch das Setzen von Schröpfköpfen entsteht ein Unterdruck, das Gewebe wird sanft angesaugt.  Das verbessert die Durchblutung der Rückenmuskulatur und der Lymphfluss wird verbessert.

Eine andere Möglichkeit ist die Schröpfkopfmassage. Dafür wird der Rücken mit Öl eingerieben, damit der aufgesetzte Schröpfkopf auf der zu behandelnden Rückenzone verschoben werden kann.  Diese Massage kann ähnlich schmerzhaft sein wie eine Bindegewebsmassage. Meist wird sie jedoch als angenehm und entspannend empfunden.

Durch Schröpfen oder Schröpfkopfmassage können starke Verspannungen und Verkrampfungen gelöst und der Stoffwechsel des behandelten Areals gefördert werden.

Anwendungsgebiete:

  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuß
  • Karpaltunnelbeschwerden
  • Migräne
  • Rheuma
  • Organunterstütung
  • Hypotonie
  • Entspannung

Kontraindikation

  • Schwangerschaft
  • Blutgerinnungsstörung oder Einnahme von Blutverdünnung,
  • akuten Hauterkrankungen
  • Wunden
  • Tumoren – auch gutartigen

 

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Beitragsbild Fotolia_80346923

Nach dem Schröpfen:

  • ist die Region oft sichtbar besser durchblutet
  • schmerzhafte Muskelregionen entspannen durch den Unterdruck
  • regt den Lymphfluss im Körper an
  • gezieltes Schröpfen der Reflexzonen von Organe

Geschröpft wird bei

  • Kopfschmerzen
  • Gelenksentzündungen
  • Rückenbeschwerden
  • Ischialgie/Hexenschuß
  • Schulterschmerzen
  • Karpaltunnel-SYndrom
  • Ausleiten

Dauer          30 – 40 Minuten
Kosten         45 €

Prof. Michalsen hat in einer Studie von 2009  die klinische Wirksamkeit des Schröpfens  nachweisen, speziell bei nächtlichem Schulterschmerz, Handgelenkarthrose und Karpaltunnelsyndrom . Krankenkassen übernehmen die Kosten dennoch nicht.

Studie Carstens Stiftung von 2009 …. hier lesen