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Pflanzen haben antibakterielle und antivirale Wirkung, dass ist nachgewiesen. Jährlich erkranken viele Menschen an der Virusgrippe, Herpesviren sind weit verbreitet und ganz NEU: das Coronavirus.

Immunsystem und Viruserkrankung

Natürlicherweise hat unser Immunsystem alles, um sich gegen Viren wehren zu können. Vorausgesetzt, das Immunsystem reagiert schnell genug und aktiviert seine Abwehrkräfte. Diese Abwehrkräfte sind kleine Einweißverbindungen, die miteinander kommunizieren können und verschiedene Aufgaben bei der Bekämpfung eines Virus haben. Das alles kann unser Körper, hat es in den ersten drei Lebensjahren durch maßgebliche Beteiligung der Thymusdrüse gelernt.

Werden wir älter, lässt die Arbeit der Thymusdrüse nach. Das trifft auch auf Menschen mit schweren oder chronischen Erkrankungen zu. Deshalb sind Kinder, alte Menschen und vorerkrankte Menschen besonders gefährdet. Mittlerweile gibt es Impfungen gegen Grippe, Gürtelrose, Keuchhusten, Lungenentzündung. Solche Impfungen schützen ganz spezifisch gegen bestimmte Erreger.

Pflanzen wirken unspezifisch bei Viruserkrankung

Mit unspezifische Wirkung ist gemeint, dass die enthaltenen Inhaltsstoffe den Körper gegen Erreger im allgemeinen stärkt und unterstützt. Das ist auch der  Ansatz der Phyto-Therapie und der Komplexhomöopathie;die Inhaltsstoffe wirken im Verbund , was zu einer sich gegenseitig stärkenden Wirkung führt. So etwas wird auch Synergieeffekt genannt.

Bei Erkältungskrankheiten steht der Salbei ganz oben, der auch bei Lippenherpes eingesetzt wird.

Salbei – Salvia officinalis

Salbei gehört zu den Lippenblüttern und wächst den ganzen Sommer bis in den Herbst.

Sie können eine Pflanze auf der Terrasse oder im Garten selbst anpflanzen. Salbei ist recht anspruchslos. In der Sommerhitze hilft Salbei gegen übermäßiges Schwitzen. Im Winter ist Salbei wunderbar einsetzbar zur Prävention oder bei Erkältungs- und Grippeerkrankungen.

Der eine oder andere Wirkstoff des Salbeis konnte zwar nachgewiesen und geklärt werden, doch im wesentlichen ist die Wirkung des Salbeis ein Zusammenspiel der vielen verschiedenen Inhaltsstoffe. Im Salbei enthalten sind verschiedene ätherische Öle, die unsere körperliche Barriere gegen Viruserkrankungen unterstützt.

Wie kann der Salbei eingesetzt werden?

Sie können einfach ein Salbeiblatt gut kauen oder Salbeibutter herstellen, in dem Sie frischen Salbei fein hacken und unter Butter mischen.

Zur Prävention können Sie frischen oder getrockneten Salbei als Tee trinken, bzw. ein Blatt unter Ihren Lieblingstee mischen.

Spüren Sie bereits kratzen im Hals, dann können Sie zusätzlich mit Salbeitee gurgeln.

Gegen Schwitzen im Sommer einfach ein frisches Salbeiblatt etwas rollen, so dass die Oberfläche leicht „aufplatzt“ und in eine Karaffe bzw. Flasche Wasser geben. Nach einigen Minuten sind die enthaltenen ätherischen Öle bereits ins Wasser übergegangen.

Bei Lippenherpes empfiehlt sich eher einen Sud aus Salbei aufzugießen und dann zu betupfen.

Es gibt viele Medikamente, die Salbei enthalten. Ich selbst bevorzuge die Verwendung von Salbeiblättern.

Weitere Möglichkeiten für unspezifische Therapien sind die Eigenblut-Therapie, Darmsanierung, Injektion von Thymuspräparten (Organo-Therapie).

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Grundlage dieses Artikel ist das Buch „Pflanzliche Antibiotika richtig verwenden“ erschienen bei Humgoldt

Meine Praxis bleibt geöffnet.

Ich verzichte jedoch auf Händeschütteln und beachte wie auch sonst die gebotenen Hygienevorschriften in der Praxis.

Bitte sehen Sie bei grippeähnlichen Symptomen oder wenn es in Ihrem persönlichen Umfeld einen bestätigten Infektionsfall mit dem Coronavirus gibt, von einem Besuch der Praxis ab. Wenn Sie unter den bekannten Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus leiden (Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost, Schnupfen, Übelkeit und Durchfall) wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Arzt oder das Gesundheitsamt. Als Heilpraktikerin ist mir laut Infektionsschutzgesetz die Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus nicht gestattet.

Trotz der derzeitigen Ausnahmesituation bin ich gerne für Sie da. Sie können gerne wegen Ihrer Beschwerden auch erst einmal das kostenlose Vorgespräch telefonisch nutzen.