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Immunsystem stärken

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft,

die im Inneren eines jeden von uns liegt.

Hippokrates

Immunsystem stärken

Corona hat nochmal verdeutlicht, wie wichtig es ist, mit ansteckenden Krankheiten zu leben, denn kontrollieren oder „schnell mal vernichten“ können wir neu auftauchende Erreger nicht.  Es wird auch immer Viren und Bakterien geben, gegen die es keine Impfung gibt. Deshalb ist die Frage „Was können wir präventiv für unser Immunsystem tun?“ genauso wichtig wie die Suche nach Impfstoff und Maßnahmen zum Seuchenschutz.

Ob wir uns anstecken und wie der Verlauf einer Krankheit sein wird, hängt ja im wesentlichen auch von  unserem angeborenen und erworbenen Immunsystem ab. Einen engen Zusammenhang zum Immunsystem haben auch unsere Lebensweise und psychischen Stabilität.

Immunsystem, was ist das eigentlich?

Das Immunsystem besteht aus vielen verschiedenen Eiweißverbindungen, Zellen und Immunorganen wie der Thymusdrüse, die im Falle einer Infektion abhängig vom Erreger miteinandereinander kommunizieren und arbeiten, um unseren Körper zu schützen.

Die Aufgabe des Immunsystems ist:

– Abwehr von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien

– Beseitigung von Fremdsubstanzen wie Toxine,

– Beseitigung von abgestorbenen oder veränderten Zellen, dazugehören Bakterine oder virusinfizierte Zellen

– Erkennen und schützen der  körpereigenen Strukturen, um zum Beispiel ein überschießen der Immunabwehr wie bei Autoimmunrektionen, zu vermeiden

Zusammenhang von Psyche und Immunsystem
Auch unsere Psyche, die ja nicht-stofflich ist, trägt dazu bei, dass unser Immunsystem optimal reagiert.
Die PsychoNeuroImmunologie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von Liebe, Glück und Immungsystem. Europas renommiertester Wissenschaftler ist wohl  Prof. Dr. Dr. Christian Schubert*, Uniklinik Innsbruck. Er forscht seit 20 Jahren mit einem Team und konnte nachweisen, dass soziale Kontakte, optimische Lebenseinstellung sich positiv auf den Verlauf von Erkältungskrankheiten auswirkt. Auch der Verlauf von Krebserkrankungen wird von den Gefühlen beeinflusst.
Das wissenschaftliche Kollegenteam um Prof. Schubert analystiert die Wechselwirkungen zwischen Psyche (Emotionen), Gehirn (Nervenzellen und Neurotransmitter) und Immunsystem (Immunzellen- und Zytokine). Auf dem WDR wurde im Januar 2020 eine Sendung ausgestrahlt „Psychoneurobiologie: Wie Gefühle das Immunsystem beeinflussen.“

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Natürliche Unterstützung des Immunsystems

Sie selbst können dazu beitragen, dass Sie durch Lebensweise, Ernährung und auch mit natürlichen naturheilkundlichen Therapien ihr Immunsystem fit halten und sogar stärken. In meiner Praxis biete ich verschiedene alt-bewährte Heilmethoden verbunden unter Einbezug von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen an, die zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

 

Angebote in meiner Praxis

Homöopathische Eigenblut-Therapie

Die verschiedenen Verfahren der Eigenblut-Therapie sind bewährte Methoden der alternativen Medizin. Das körpereigene  Blut dient als Fremdkörperreiz. Im Jahre 1905 hat der Berliner Berliner Chirurg August Bier  der Eigenbluttherapie in Deutschland zum Durchbruch verholfen. Die Eigenblut-Therapie gehörte bis ca. 1960 zu den allgemein übliche ärztliche Behandlungsmethode, wurde dann aber vom Antibiotika abgelöst. Ich setze die Eigenblut-Therapie ein, um einen Reiz auf das Immunsystem zu geben. Das Eindringen des körpereigenen Blut „weckt“ das Immunsystem. In Studien wurde bisher keine Wirksamkeit nachgewiesen, daher zählt diese Therapieform zur Erfahrungsheilkunde.

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Immunstimulierende Aufbaukuren und Infusionstherapie

Aufbaukuren und Infusionstherapien sind sinnvoll, zur Prävention oder nach häufigen und/oder schweren Erkältungen. Durch die intravenöse Gabe von Vitamin C, Zink, B-Vitaminen kann der Darm umgangen werden und die Vitalstoffe gelangen direkt mit dem Blut zu den Zellen. Gerade bei Reizdarm oder entzündlichen Darmerkrankungen kommt es zu verminderter Aufnahme von oral verabreichten Vitalstoffen.

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„Weck die Kraft der Zelle“

Bei der Abwehr von für den Körper noch unbekannten Erregern spielt die Thymusdrüse eine große Rolle. Die Aktivität der Thymusdrüse lässt jedoch schon ab dem 18. Lebensjahr. Das ist auch ein Grund, warum ältere Menschen mehr gefährdet sind bei einer Erregerabwehr als Jugendliche. Es gibt verschiedene Thymuspräparate zur regulierenden Stärkung der Thymusdrüse.

                                       Organotherapie

Immunabwehr aus dem Bauch heraus

Magen und Dünndarm, sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Vorausgesetzt das Immunsystem ist intakt, werden im Magen verschluckte Erreger abgetötet, im  Darm steht dann eine „Armee von Abwehrkräften“ bereit. Diese  Abwehr bilden eine funktionelle Einheit aus Darm-Flora. Darm-Schleimhaut und dem Darm-assoziierten Immunsystem bestehen.

Regelmäßiger Alkohol- und Zigarettenkonsum, unausgewogene Ernährung, Medikamente, chronische (Darm-)Erkrankungen und Stress schaden dem Darm.

Der Dünndarm stellt  einen sehr wesentlichen Beitrag für unsere Gesundheit und auch für Immunreaktion unseres Körpers dar. Deshalb gehört die „Darmpflege“ zur wichtigen Prophylaxe der Darmabwehr.

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Das können Sie selbst zu Hause für Ihr Immunsystem tun:

Soziale Kontakte

Glückliche Menschen sind gesünder. Bereits 1974 hat der amerikanische Psychologe Robert Ader experimentell nachgewiesen, dass Botenstoffe des Nervensystems auf das Immunsystem wirken. Auch umgekehrt wirkt das Immunsystem durch Botenstoffe auf das Nervensystem. Prof. Dr. Dr. Christian Schubert analysiert und erforscht an der Uniklinik Innsburg seit 20  Jahren mit einem Team „die Wechselwirkungen zwischen Psyche, Gehirn (Nervenzellen und Neurotransmitter) und Immunsystem (Immunzellen- und Zytokine).“*

Deshalb sind harmonische soziale Kontakte, Liebe und Partnerschaft, Humor und Lachen posive und optimistische Gedanken und Lebenseinstellung, zur Ruhe kommen durch ausreichend Schlaf (siehe auch Atemübung) oder Meditation sowie gutes, genussreiches Essen, positive Gedanken auch für ein intaktes Immunsystem wichtig.

Bewegung

Es überrascht wahrscheinlich niemanden, dass moderate, ausdauernde, rhytmische Bewegung auf das Immunsystem positiven Einfluss hat. Hüpfen lässt unsere Lymphe fließen, Bewegung vor zu Musik, soziale Kontakte tun der Seele gut und unterstützen die eigenen Bewegungsfreude. Um sich ausreichend zu bewegen, muss niemand ins Fitnessstudio. Täglich  mindestens 15 Minuten mit Gartenarbeit, sanfter Gymnastik/Yoga/TaiChir/QiGong am besten am offenen Fenster zu verbringen oder leichtes Joggen/Walking  bringen unseren Körper auf angenehme Art in Schwung und regen das Immunsystem an.

Einen besonders hohen Stellenwert haben wöchentliche Trainings in der Gruppe wie zum Beispiel beim Rosen-Movement oder Yoga-Kurse. Das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten, trainieren in der Gruppe, der Austausch vor und nach dem Training tragen zu einem positiven Lebensgefühl und Optimismus bei.    Sie interessieren sich für eine Probestunde?

Atmung

Ein-Atmung versorgt die Körperzellen mit lebensnotwendigen Sauerstoff.  Die Aus-Atmung hingegen entsorgt den Körper von schädliche Stoffen wie Stickstoff und Kohlendioxid  Die Lunge wird beim Ausatmen jedoch nie ganz entleert. Atmen wir zu flach oder zu kurz aus, ist der Luftaustausch unzureichend, bleiben schädliche Stoffe in der Lunge, für frische Luft ist dann nicht mehr ausreichend Platz.

Außerdem entspannen die Atemmuskeln (Zwerchfell) beim Ausatmen.  Wir schlafen beim Entspannen – also Ausatmen – ein. Es gibt einfache Atemübungen, die Sie in ihren Alltag integrieren können. Wichtig ist, möglichst täglich einmal durch Bewegung außer Atem zu kommen.

Sowohl Atemübung und als auch bewegungsbedingte Atembeschleunigung trainieren die Lungenfunktionen.

Ernährung und Immunsystem

Regelmäßige, ausgewogene Ernährung und reichlich trinken von Wasser oder Tee sind eine Grundvoraussetzung für optimale Gesundheit und für das Immunsystem. Gerade die Inhaltsstoffe von Pflanzen und Kräutern haben einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Durch meine Eltern habe ich bereits als Kind die wunderbare Wirkung von Salbei, der antivirale, antibakterielle und anti-entzündliche Prozesse im Körper bewirkt. Bis heute habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, im Winter mindestens einer Tasse Tee täglich etwas Salbei*  hinzuzufügen.

Nachgewiesene bzw. auf Erfahrung beruhende Wirkung für das Immunsystem finden Sie auch in pflanzliche Lebensmittel und Kräuter mit hohem Vitamin C-Gehalt, Senfölen oder Bitterstoffen.

Vitamin C – hoher Gehalt in Petersile, Paprika, die meisten Kohlsorten, Kartoffeln, Chicoree, Mangold, Aubergine, Hagebutte, Sanddorn, Goji, Oliven, Sauerkraut.

Senföle – Meerettich, Senf, Kapuzinerkresse,

Zink – für Immunsystem, Entzündungsprozesse, intakte Schleimhaut

Selen – körpereigene Abwehr gegenüber Erregern

Spirimmun – eine besondere Mikroalge

Hiritake-Pilz – hoher Gehalt an Beta-Glucanen

Kurkurma – entzündungshemmend, immunstimulierend

Ingwer – antientzündlich, antibakteriell

Galgant – der milde Ingwer, schmeckt etwas bitter, wurde unter anderem bekannt durch Hildegard von Bingen Sonnenhut – entzündungshemmend, immunstimulierend

Klimazonen in den Alltag

Kneippsche Güsse oder Sauna, kalt/warm-Zonen in Haus oder Wohnung wirken wie ein Reiz auf das Immunsystem. Wer die Sauna nicht mag oder keine Zeit dafür hat, kann kalt und warm im Wechsel duschen. Eine andere Möglichkeit besteht darin,   in den eigenen vier Wänden verschiedene Klimazonen zu schaffen, das kann  zum Beispiel ein kalter Flur oder Treppenhaus sein. Durch die moderne Bauweise wohnen wir in wohltemperierten Räumen, Autos werden vor dem Einsteigen vorgeheizt, öffentliche Verkehrsmittel sind im Winter manchmal sogar überheizt.

Sie können aber auch mal durch Nebel oder Regen nach Hause laufen. Das alles sind kostenlose, sanfte Methoden, unser Immunsystem auf natürliche Weise heraus zu fordern und flexibel zu halten.

*www.christian-schubert.at „Der Mensch als Ganzes“

Ich danke Pixabay für die wunderbare Sammlung, der ich all die schönen Fotos entnehmen konnte.

Die witzige Zeichnung vom Darm hat mir meine Nichte, die sehr talentiert ist, gesponsert.