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Immunsystem - Was ist das eigentlich?

Das Immunsystem besteht aus vielen verschiedenen Eiweißverbindungen, Zellen und Immunorganen wie der Thymusdrüse, die im Falle einer Infektion abhängig vom Erreger miteinandereinander kommunizieren und arbeiten, um unseren Körper zu schützen.

Die Aufgabe des Immunsystems ist:

– Abwehr von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien

– Beseitigung von Fremdsubstanzen wie Toxine,

– Beseitigung von abgestorbenen oder veränderten Zellen, dazugehören Bakterine oder virusinfizierte Zellen

– Erkennen und schützen der  körpereigenen Strukturen, um zum Beispiel ein überschießen der Immunabwehr wie bei Autoimmunrektionen, zu vermeiden

Immunsystem stärken

Ob Corona oder einfach nur Erkältung, jedes Jahr brauchen wir ein schnell reagierendes Immunsystem. Die moderne Medizin bietet Impfungen an. Darüber hinaus können Sie Ihren zusätzlich oder alternativ mit natürlichen Mitteln unterstützen.

Als Heilpraktikerin nutze ich die mir zugänglichen Informationen z.B. Studien mit wissenschaftlich fundierte Aussagen über die Wirkung von Pflanzen, Vitaminen und Spurenelemente auf unser Immunsystem. Wir sind einer Corona-Erkrankung nicht willkürlich ausgesetzt. Auf dieser Seite möchte ich Sie informieren, welche einfachen, zum größten Teil altbewährte Hausmittel Ihr Immunsystem auf Trapp halten, so dass dieses schnell und effektiv auf Krankheitserreger reagiert.

Auch Angst macht krank! Lesen Sie auch meinen Artikel über PsychoNeuroImmunologie.

Deshalb  möchte ich Sie ermuntern; nehmen Sie ihre Gesundheit in die eigene Hand mit dem was uns die Natur zur Verfügung stellt!

 

Was Sie tun können!

Universitäten, Labore, Statistik- und Umweltämter sind sehr aktiv um herauszufinden, was zu den schweren Coviderkrankungen führt. Teilweise erfüllen die Ergebnisse schon wissenschaftlich fundierte Aussagekraft, viele Studie bestätigen Tendenzen.

 

Labor

Laborwerte geben Auskunft, über Widerstandskraft unseres Immunsystems. Diese hängt auch  von  unsere Lebensweise und psychischen Stabilität, unserem angeborenen und erworbenen Immunsystem ab. Unter bestimmten Umständen sind chronisch Kranke aber auch ältere Menschen mehr gefährdet. Keine Panik, im Labor kann festgestellt werden, wie aktiv die wichtigsten Zellen der Immunabwehr sind und wie es um ihren Mineralstatus steht.

Zum Thema Labor können Sie hier mehr lesen.

 

Inhallieren

Inhalieren mit Pflanzenextrakten, die 1,8-Cineol enthalten, wie Eukalyptus*, Rosmarin, australischer Teebaum, Salbei, Lorbeer, Myrte wirken antiviral, antibakteriell.  (Quelle Doccheck)

In  fünf mehrmonatigen  kontrollierten klinischen Studien wurde eine präventive Wirkung gegen Influenzaviren herausgefunden, dass Grüntee zum gurgeln präventive Wirkung hat und die Krankheitsverläufe mildert. Eine ähnliche Beobachtung wurde in der Erfahrungsheilkunde mit Salbei gemacht. Da Influenzaviren genau wie Corona-Viren mit ihrer Umhüllung an Wirtzellen andocken, gehe ich davon aus, dass Grüntee und Salbei positiv Hilfreich sind bei einer Corona-Infektion. beides kann auch getrunken werden, damit die enthaltene Gerbsäure bereits im Mund wirken kann, ist langsames trinken und schlucken empfehlenswert.

 

Angebote in meiner Praxis

Ich biete verschiedene alt-bewährte Heilmethoden  unter Einbeziehung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen an, die zur Stärkung Ihres Immunsystems beitragen können. Auch in der Naturheilkunde wird geforscht; z. B. die  Berliner Charite zum Bluthochdruck; die Carstens-Stiftung zur Phytotherapie oder auch verschiedene Universitäten. Die durch Studien belegten Erkenntnisse kombiniere ich gerne mit uralten oder alten Heilmethoden.

Immun-Infusionen

Meine Infusionskonzepte für die kalte Jahreszeit sind vor allem zur Prävention oder nach häufigen und/oder schweren Erkältungen. Durch die intravenöse Gabe von Vitaminen und wichtigen Spurenelementen wird der Darm umgangen. Die Vitalstoffe gelangen direkt mit dem Blut zu den Zellen und können dadurch da bereit gestellt werden, wo sie wirken sollen.

Der Weg über den Darm dauert meist länger. Bei Menschen, die schon einen Reizdarm oder eine entzündlichen Darmerkrankungen haben, ist eine häufige Folge eine verminderter Aufnahme von oral verabreichten Vitalstoffen.

Immunstabilierendes Konzept in meiner Praxis

Vitamin C – Infusion      39 – 55 €

Unterstützt das Immunsystem insbesondere die Chemotaxis, das humorale Immunsystem und die für die virale Abwehr wichtige Interferonproduktion. Empfehlenswert für alle Menschen, die Langzeitstress ausgesetzt sind, wenig Obst und Gemüse essen oder Leistungssport treiben.

Myers Cocktail       75 €

Entwickelt zur kurzfristigen Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit  (auch Managercocktail genannt). In den letzten Jahren Hat sich der Myers Cocktail auch als  sinnvoll herausgestellt im Anfangstadium einer Erkältung oder bei einer allgemeinen Immunschwäche.  Der Myers Cocktail beinhaltet Vitamin C,  B-Vitamine, Magnesium, Calcium.

Immuncocktail mit essentielen Aminosäuren       75 €

Der Körper kann die essentiellen Aminosäuren nicht selbst herstellen. Diese müssen entweder über die Nahrung aufgenommen werden, können aber auch als Infusion verabreicht werden. Diese hat sich als sinnvoller Begleiter durch die Jahreszeit bewährt. Abhängig von der eigenen Vitalität empfiehlt es sich ein oder zweimal monatlich in der kalten Jahreszeit zu substituieren. Inhaltsstoffe sind Arginin, Lysin, Glutamin, Taurin, Glucin, Methionin, Glutathion

Thymus-Extrakt zur Injektion      5 Injektion 155 €

In der Thymusdrüse werden die T-Lymphozyten gebildet. Aufgabe der T-Lymphozyten ist das Erkennen von potentiellen Erregern und Einleitung einer Immunantwort. Die Thymus-Therapie ist der Organo-Therapie zuzuordnen, stärkt und reguliert durch Injektion des Thymuspräparat das eigene Organ. Da die Thymus-Drüse ab dem 18. Lebensjahr die Arbeit nach und nach einstellt, ist die Gabe eines Thymuspräparates empfehle ich die Gabe besonders in der zweiten Lebenshälfte.

Überblick über die wichtigsten Vitalstoffe für das Immunsystem

Vitamin C – immunssystemstärken
B-Vitamine – wichtig für viele verschiedene Aminosäuren-Stoffwechselvorgänge
Arginin – Zentrale Rolle der Immunabwehr durch Steigerung T-Lymphozyten und Phagozythen
Lysin – antiviral, Mangel führt zu Immundefiziten
Glutamin – wichtig für schnelles Wachstum der antikörperproduzierende Zellen, Lymphozytenwachstum
Taurin – antientzündlich
Glucin – wichtiger Baustein des Glutathion
Methionin – für allgemeine Immmunkompetenz
Glutathion – Immunkompetenz/Lymphozythen-Produktion

 Eigenblut-Therapie

 

Das körpereigene  Blut soll dem Immunsystem einen Fremdkörperreiz vorgaukeln. Das Eindringen des körpereigenen Blut „weckt“ das Immunsystem. Es gibt verschiedene Verfahren der Eigenbluttherapie:

mehr über Eigenblut-Therapie erfahren

Wird die Eigenbluttherapie zur Stärkung des Immunssystem gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt, unterstütze ich die Wirkung durch Kombination mit der Komplexhömopathie. Gute Erfahrungen habe ich gemacht mit einem Zyklus von 10 Behandlungen. Die Kosten belaufen sich auf 28 Euro pro Behandlung.

In Studien wurde bisher keine Wirksamkeit nachgewiesen, daher zählt diese Therapieform zur Erfahrungsheilkunde.

Immunabwehr aus dem Bauch heraus

Magen und Dünndarm, sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Vorausgesetzt das Immunsystem ist intakt, werden im Magen verschluckte Erreger abgetötet, im  Darm steht dann eine „Armee von Abwehrkräften“ bereit. Diese  Abwehr bilden eine funktionelle Einheit aus Darm-Flora. Darm-Schleimhaut und dem Darm-assoziierten Immunsystem bestehen.

Regelmäßiger Alkohol- und Zigarettenkonsum, unausgewogene Ernährung, Medikamente, chronische (Darm-)Erkrankungen und Stress schaden dem Darm.

Besonders der Dünndarm stellt  einen sehr wesentlichen Beitrag für unsere Gesundheit und auch für Immunreaktion unseres Körpers dar. Deshalb gehört die „Darmpflege“ auch zu einer wichtigen Prophylaxe für die allgemeine Gesundheit. Mit einer balastoffreichen Ernährung, (fermentiertes) Obst und Gemüse können wir schon viel für unseren Darm tun.

mehr über Darmgesundheit erfahren

So können Sie Ihr Immunsystem auch unterstützen

Mit einfachen Mitteln können wir unser Immunsystem unterstützen. Soziale Kontakt, Bewegung, Atmung, – besonders die Ausatmung – und Ernährung spielen da eine große Rolle.

Soziale Kontakte

Glückliche Menschen sind gesünder. Bereits 1974 hat der amerikanische Psychologe Robert Ader experimentell nachgewiesen, dass Botenstoffe des Nervensystems auf das Immunsystem wirken. Auch umgekehrt wirkt das Immunsystem durch Botenstoffe auf das Nervensystem. Prof. Dr. Dr. Christian Schubert analysiert und erforscht an der Uniklinik Innsburg seit 20  Jahren mit einem Team „die Wechselwirkungen zwischen Psyche, Gehirn (Nervenzellen und Neurotransmitter) und Immunsystem (Immunzellen- und Zytokine).“*

Deshalb sind harmonische soziale Kontakte, Liebe und Partnerschaft, Humor und Lachen posive und optimistische Gedanken und Lebenseinstellung, zur Ruhe kommen durch ausreichend Schlaf (siehe auch Atemübung) oder Meditation sowie gutes, genussreiches Essen, positive Gedanken auch für ein intaktes Immunsystem wichtig.

Bewegung

Es überrascht wahrscheinlich niemanden, dass moderate, ausdauernde, rhytmische Bewegung auf das Immunsystem positiven Einfluss hat. Hüpfen lässt unsere Lymphe fließen, Bewegung vor zu Musik, soziale Kontakte tun der Seele gut und unterstützen die eigenen Bewegungsfreude. Um sich ausreichend zu bewegen, muss niemand ins Fitnessstudio. Täglich  mindestens 15 Minuten mit Gartenarbeit, sanfter Gymnastik/Yoga/TaiChir/QiGong am besten am offenen Fenster zu verbringen oder leichtes Joggen/Walking  bringen unseren Körper auf angenehme Art in Schwung und regen das Immunsystem an.

Einen besonders hohen Stellenwert haben wöchentliche Trainings in der Gruppe wie zum Beispiel beim Rosen-Movement oder Yoga-Kurse. Das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten, trainieren in der Gruppe, der Austausch vor und nach dem Training tragen zu einem positiven Lebensgefühl und Optimismus bei.    Sie interessieren sich für eine Probestunde?

Atmung

Ein-Atmung versorgt die Körperzellen mit lebensnotwendigen Sauerstoff.  Die Aus-Atmung hingegen entsorgt den Körper von schädliche Stoffen wie Stickstoff und Kohlendioxid  Die Lunge wird beim Ausatmen jedoch nie ganz entleert. Atmen wir zu flach oder zu kurz aus, ist der Luftaustausch unzureichend, bleiben schädliche Stoffe in der Lunge, für frische Luft ist dann nicht mehr ausreichend Platz.

Außerdem entspannen die Atemmuskeln (Zwerchfell) beim Ausatmen.  Wir schlafen beim Entspannen – also Ausatmen – ein. Es gibt einfache Atemübungen, die Sie in ihren Alltag integrieren können. Wichtig ist, möglichst täglich einmal durch Bewegung außer Atem zu kommen.

Sowohl Atemübung und als auch bewegungsbedingte Atembeschleunigung trainieren die Lungenfunktionen.

Ernährung und Immunsystem

Regelmäßige, ausgewogene Ernährung und reichlich trinken von Wasser oder Tee sind eine Grundvoraussetzung für optimale Gesundheit und für das Immunsystem. Gerade die Inhaltsstoffe von Pflanzen und Kräutern haben einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Durch meine Eltern habe ich bereits als Kind die wunderbare Wirkung von Salbei, der antivirale, antibakterielle und anti-entzündliche Prozesse im Körper bewirkt. Bis heute habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, im Winter mindestens einer Tasse Tee täglich etwas Salbei*  hinzuzufügen.

Nachgewiesene bzw. auf Erfahrung beruhende Wirkung für das Immunsystem finden Sie auch in pflanzliche Lebensmittel und Kräuter mit hohem Vitamin C-Gehalt, Senfölen oder Bitterstoffen.

Vitamin C – hoher Gehalt in Petersile, Paprika, die meisten Kohlsorten, Kartoffeln, Chicoree, Mangold, Aubergine, Hagebutte, Sanddorn, Goji, Oliven, Sauerkraut.

Senföle – Meerettich, Senf, Kapuzinerkresse,

Zink – für Immunsystem, Entzündungsprozesse, intakte Schleimhaut

Selen – körpereigene Abwehr gegenüber Erregern

Spirimmun – eine besondere Mikroalge

Hiritake-Pilz – hoher Gehalt an Beta-Glucanen

Kurkurma – entzündungshemmend, immunstimulierend

Ingwer – antientzündlich, antibakteriell

Galgant – der milde Ingwer, schmeckt etwas bitter, wurde unter anderem bekannt durch Hildegard von Bingen Sonnenhut – entzündungshemmend, immunstimulierend

Klimazonen in den Alltag

Kneippsche Güsse oder Sauna, kalt/warm-Zonen in Haus oder Wohnung wirken wie ein Reiz auf das Immunsystem. Wer die Sauna nicht mag oder keine Zeit dafür hat, kann kalt und warm im Wechsel duschen. Eine andere Möglichkeit besteht darin,   in den eigenen vier Wänden verschiedene Klimazonen zu schaffen, das kann  zum Beispiel ein kalter Flur oder Treppenhaus sein. Durch die moderne Bauweise wohnen wir in wohltemperierten Räumen, Autos werden vor dem Einsteigen vorgeheizt, öffentliche Verkehrsmittel sind im Winter manchmal sogar überheizt.

Sie können aber auch mal durch Nebel oder Regen nach Hause laufen. Das alles sind kostenlose, sanfte Methoden, unser Immunsystem auf natürliche Weise heraus zu fordern und flexibel zu halten.

Immunsystem stärken

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft,

die im Inneren eines jeden von uns liegt.

Hippokrates

*www.christian-schubert.at „Der Mensch als Ganzes“

Ich danke Pixabay für die wunderbare Sammlung, der ich all die schönen Fotos entnehmen konnte.

Die witzige Zeichnung vom Darm hat mir meine Nichte, die sehr talentiert ist, gesponsert.