Eine interdisziplinare Wissenschaft gewinnt an Bedeutung

Wussten Sie, dass seit Jahrzehnten Psychoneuroimmunologen den Einfluss von Gefühlen wie Angst und Traurigkeit, die Art des Denkens und die Qualität sozialer Beziehungen auf unser Immunsystem erforschen? Diese holistische Betrachtung durch Wissenschaftler lässt mich optimistisch in die Zukunft schauen, dass eines Tages Schulmedizin und Naturheilkunde zusammenarbeiten werden.

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“ Voltaire

Psychoneuroimmunologie

 

Forschungsergebnisse, unter anderem die des Psychoneuroimmunologen Prof. Dr. Dr. Schubert von der Universität Innsbruck, zeigen, wie unser Denken, unsere Gefühle und unser Handeln das Immunsystem positiv oder negativ beeinflussen können. Grundvoraussetzungen für ein starkes Immunsystem sind laut Prof. Schubert „eine positive psychische Befindlichkeit und gute zwischenmenschliche Beziehungen (auch auf Distanz). Der Mensch ist ein soziales Wesen. Einsamkeit und Ängste sorgen für negativen Stress, belasten das Immunsystem und fördern die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte – das ist empirisch klar bewiesen.“ (Quelle: www.alpenmag.de)

 

Psyche stärken

Gesunder Schlaf, Zeit für Genuss und Entspannung, das Pflegen liebevoller sozialer Kontakte, die Auseinandersetzung mit belastenden Erlebnissen und die Arbeit an eigenen Ängsten – all das gehört zur Psychohygiene und ist wichtig für unser Immunsystem. Einfache Aktivitäten wie Waldspaziergänge, moderate Bewegung, das Hören entspannender Musik, Meditation und das Erlernen von Entspannungsmethoden wie Autogenes Training können viel Positives bewirken. Manchmal ist es auch hilfreich, Therapeuten hinzuzuziehen und eine Psychotherapie zu beginnen. Ein anderer Ansatz ist die „nichts-wollende“ Berührung in der Körpertherapie, um inneren Frieden zu finden. Da wir Menschen soziale Wesen sind, sind liebevolle Begegnungen mit anderen, bei denen wir uns wohlfühlen, essentiell. Aggressive Menschen oder die vielen verwirrenden und teilweise widersprüchlichen Meldungen in den Medien tun unserer Seele nicht gut und können Stress auslösen. Lachen hebt die Stimmung, reduziert Depressionen und Angst und macht uns weniger anfällig für negative Nachrichten. Lachen verbindet und schafft Raum für liebevolle Augenblicke im Leben.

 

Körper unterstützen

 

Ein gesunder Körper und ausreichend mit Nährstoffen versorgte Zellen sind ebenfalls sehr wichtig. Deshalb sollten wir unseren Körper so gut wie möglich unterstützen. Lesen Sie hier mehr über Kräuterheilkunde, Spurenelemente und Vitamine. Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Darm sind entscheidend. Nur ein gesunder Darm kann unsere Nahrung optimal aufspalten und die Nährstoffe den Zellen sowie Drüsen bereitstellen. Im Darm befindet sich ein wesentlicher Teil unseres Immunsystems sowie ein großer Teil unseres Nervensystems. Wer den Körper direkt unterstützen möchte, kann auf immunsystem-stärkende Methoden der Naturheilkunde zurückgreifen. Diese bieten ein breites Spektrum, darunter Phytotherapie, chinesische Kräutermedizin, Vitamin-C-Infusionen und homöopathische Nosoden aus Eigenblut und Speichel.

 

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 Noch ein Zitat vom Dalai Lama liegt mir gerade sehr am Herzen. Wir leben in einer Zeit, in der Kriege und Konflikte scheinbar immer mehr zunehmen, in der noch immer Kinder an der Armutsgrenze leben, Geld anhäufen wichtiger ist als Zwischenmenschlichkeit und sich Lobbyisten wie Politiker die Taschen vollstopfen:

„Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden geschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet, ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.“

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